Erste Annahmestelle ohne klassische Lottoscheine in Rheinland-Pfalz

Die ersten Lotto-Annahmestellen gänzlich ohne Spielscheine in Rheinland-Pfalz eröffnet. Pilotprojekt in Bad Bergzabern gestartet – Lotto spielen am Terminal per Touchscreen.

Erstmals in der Geschichte von Lotto Rheinland-Pfalz hat in Bad Bergzabern eine Annahmestelle eröffnet, in der es keine klassischen Lottoscheine mehr gibt und in der auch nicht alle Spielangebote verfügbar sind. Das Glücksspielunternehmen möchte sich mit dieser Maßnahme noch breiter aufstellen und fit für die Zukunft sein. Wer in der Lotto-Annahmestelle von Christian Albrecht im EDEKA in Bad Bergzabern den traditionellen Lotto-Schreibplatz mit der bunten Spielscheinpalette sucht, wird nicht fündig werden.

Stattdessen steht neben dem Verkaufstresen ein Terminal, an dem die Lottospieler künftig ihren Tippschein per Touchscreen vorbereiten können, um ihn dann beim Annahmestellenleiter ins Spiel zu geben. Außerdem kann man seine Tipps auch direkt am Terminal als Quick-Tipp, Copy-Tipp oder Chip-Tipp ins Spiel geben. Darüber hinaus kann man in dieser Annahmestelle nur noch einen Teil des gesamten Lotto-Sortimentes, nämlich die Hauptprodukte Lotto 6aus49, Eurojackpot, die GlücksSpirale sowie die Zusatzlotterien Spiel 77 und Super 6, spielen.

„Die scheinlose Annahmestelle und die sogenannten Teilsortimenter könnten ein Modell der Zukunft sein“, sagt Lotto-Geschäftsführer Jürgen Häfner: „Wir wollen mit diesem Pilotprojekt eine verlässliche Alternative zum stetig wachsenden Glücksspielmarkt im Internet anbieten und gleichzeitig Erfahrungen sammeln, wie dieses Geschäftsmodell angenommen wird. Außerdem sparen wir dadurch auch eine Menge Papier ein, was auch positive Folgen für die Umwelt hat.“

Die Testphase erstreckt sich über ein Jahr und wird in mehreren Annahmestellen in allen Teilen von Rheinland-Pfalz durchgeführt. Damit trägt das Unternehmen auch den veränderten Anforderungen der modernen Geschäftswelt Rechnung, denn viele interessierte Läden können bislang keine Annahmestellen werden, weil sie zu wenig Fläche für einen Schreibplatz oder Werbeflächen haben.

“Wir wollen mir diesem Modellversuch auch unserer infrastrukturellen Verantwortung in einem Flächenland gerecht werden und damit den Kanalisierungsauftrag nach dem Glücksspielstaatsvertrag erfüllen, sagt Geschäftsführer Jürgen Häfner: „Da wir laut den gesetzlichen Vorgaben bis zu 1.000 Annahmestellen in Rheinland-Pfalz betreiben dürfen, wollen wir mit den neuen Möglichkeiten neue Geschäftspartner finden, die mit uns kooperieren möchten.“


Source: Lotto News

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